5NDREAS Postrock-Festival – alle Bands

Lost in Kyiv

Lost In Kyiv kehren 2026 mit „We’re All Going To Be Fine“ (Pelagic Records, 19.06.2026) zurück. Das Album ist nicht nur das fünfte der Band, sondern markiert auch einen symbolischen Neuanfang, da das französische Quartett seinen Namen offiziell von Lost in Kiev in Lost in Kyiv ändert.
Angetrieben von der Energie einer erneuerten Besetzung präsentiert sich die Band mit einem härteren, prägnanteren und moderneren Sound – rauer und direkter als je zuvor. Im Gegensatz zu den systemischen Themen, die auf früheren Alben behandelt wurden, wendet sich „We’re All Going To Be Fine“ nach innen und taucht ein in die fragile Spannung zwischen Hoffnung und Zusammenbruch sowie in die zunehmende Entfremdung des modernen Lebens von uns selbst und voneinander. Lost In Kyiv verbinden ihre cineastischen Postrock-Wurzeln mit rauen Gitarren, der Intensität des Postmetal und einer überwältigenden emotionalen Dynamik – sie betrachten die Welt nicht mehr aus der Ferne, sondern stellen sich ihr frontal.

Lost In Kyiv return in 2026 with „We’re All Going To Be Fine“ (Pelagic Records, June 19, 2026), marking both the band’s fifth album and a symbolic new chapter as the French quartet officially changes its name from Lost in Kiev to Lost in Kyiv.
Driven by the energy of a renewed line-up, the band embrace a heavier, sharper and more modern sound – rawer and more direct than ever before. Moving away from the systemic themes explored on previous records, „We’re All Going To Be Fine“ turns inward, diving into the fragile tension between hope and collapse, and the growing disconnection of modern life from ourselves and each other. Blending their cinematic postrock roots with abrasive guitars, postmetal intensity and crushing emotional dynamics, Lost In Kyiv no longer observe the world from a distance – they confront it head-on.

Besides

Foto: Michał Majewski (Maj Music)

Besides wurden 2011 gegründet. In nur drei Jahren entwickelten sie sich zu einer der beliebtesten Bands der polnischen Postrock-Szene. Das Quartett, das ein eher unbekanntes Musikgenre spielt, eroberte während der TV-Talentshow „Must Be The Music“ die Herzen von Millionen Polen und gewann den Hauptpreis der achten Staffel. Die Band hat fast 300 Konzerte in Polen und im Ausland gespielt. Besides haben bisher drei Alben veröffentlicht: „We Were So Wrong“, „Everything Is“ und „Bystanders“. „Bystanders“ ist ein Konzeptalbum, das in Zusammenarbeit mit einem Streichquartett aufgenommen wurde. Die Stücke wurden von den Geschichten der Häftlinge in Auschwitz und dem Schicksal der Menschen in den umliegenden Gebieten inspiriert, die im Schatten der Tragödie des Zweiten Weltkriegs lebten.

Besides were founded in 2011. In only three years they became one of the most popular bands on the Polish postrock scene. A quartet, playing an unpopular musical genre, won millions of Polish people’s hearts during a TV talent show Must Be The Music and won the main prize of its eight edition. The band have played almost 300 concerts in Poland and abroad. Besides have released three albums so far: „We Were So Wrong”, „Everything Is” and „Bystanders”. “Bystanders” is a concept album recorded with a string quartet. The tracks were inspired by the histories of Auschwitz prisoners and the fates of people inhabiting surrounding lands who lived under the shadow of tragedy of the second world war.

VLMV

Foto: Fin Dudman

Pete Lambrou, der visionäre Komponist und Multiinstrumentalist hinter VLMV (ausgesprochen „Alma“), ist eine der bemerkenswertesten Stimmen der Ambient-, Postrock- und Experimental-Szene im Vereinigten Königreich. Mit einer Karriere, die von atmosphärischen Soloarbeiten über Filmmusik und Fernsehkompositionen bis hin zu eindrucksvollen Live-Auftritten reicht, hat Lambrou ein unverwechselbares Klanguniversum geschaffen, das er selbst als „ambient-ish post-something“ beschreibt. Eine spielerische und doch treffende Zusammenfassung eines Sounds, der genreübergreifend und zugleich zutiefst fesselnd ist. Das 2026er Album „There Will Come Soft Rains“ wurde auf Pelagic Records veröffentlicht.

Pete Lambrou, the visionary composer and multi-instrumentalist behind VLMV (pronounced „Alma“), is one of the most singular voices emerging from the ambient, postrock, and experimental scenes in the UK. With a career that spans atmospheric solo work, film and television scoring, and evocative live performance, Lambrou has carved out a distinctive sonic universe he describes as „ambient-ish post-something“. A playful yet accurate summation of a sound that is at once genre-fluid and deeply immersive. 2026 album „There Will Come Soft Rains“ released on Pelagic Records.

JEFFK

jeffk verbinden groovige Instrumentalmusik mit Postrock-Texturen und einem klaren Fokus auf Rhythmus und Dynamik. Als Trio arbeitet die Band präzise und reduziert – das Zusammenspiel steht im Zentrum.
Die Stücke entwickeln sich aus Wiederholung: Patterns werden aufgebaut, verschoben und verdichtet, bis sie in druckvolle Höhepunkte kippen. Der Sound wirkt dabei gleichermaßen hypnotisch und körperlich.
Im Zusammenspiel von Drums, Gitarre, Bass, Loops und subtilen Synth-Flächen entsteht ein eigenständiger, direkter Bandsound – reduziert, dynamisch und auf den Punkt.

jeffk combine groove-driven instrumental music with postrock textures, placing a clear focus on rhythm and dynamics. Working as a trio, the band keeps things tight and precise – interaction is at the core.
Their tracks grow out of repetition: patterns are built, shifted and condensed until they resolve in powerful peaks. The result is a sound that feels both hypnotic and physical.
Driven by the interplay of drums, guitar, bass, loops and subtle synth layers, jeffk create a distinct, direct sound – reduced, dynamic and to the point.

SOONAGO

Foto: Jasmin Teutrine

Soonago sind eine vierköpfige instrumentale Postrock/Metal-Band aus Bielefeld. Nach der Gründung im Jahr 2014 hat sich die Band in der Szene einen Bekanntheitsgrad erspielt. Das einzige, was bei Soonago auf der Bühne schweigt, ist die Stimme. Alles andere erzeugt eine Naturgewalt, die die Hörer*innen unwillkürlich in ihren Bann zieht. Der Musikstil von Soonago wird aus einer Mischung aus harten Gitarren-Riffs und melodischen Soundscapes geprägt. Dabei laden, die meist aus Schlagzeug, Bass und Gitarren bestehenden Lieder die Hörer*innen auf eine eigene individuelle Reise ein. Dem Publikum sollen eigene Assoziationen und Bilder im Kopf ermöglicht und dabei nicht durch einen inhaltlichen (Kon-)Text gelenkt oder beeinflusst werden. Im Vergleich zu anderen Postrock-Bands ist die Musik von Soonago rifforientierter, dynamischer und deckt daher eine Bandbreite ab, die von sphärischen Klängen bis zu brachialer Härte reicht. 2017 veröffentlichten Soonago ihr erstes Album „Nephele“, 2022 folgte „Fathom“. Soonago ist eine Band ohne Gesang, aber nicht ohne Stimme gegen Rechts.

Soonago are a four-piece instrumental postrock/metal band from Bielefeld, Germany. After forming in 2014, the band has gained notoriety in the scene.
The only thing that is silent on stage with Soonago is the voice. Everything else creates a force of nature that involuntarily captivates the listeners. Soonago’s musical style is characterized by a mixture of hard guitar riffs and melodic soundscapes. The songs, which mostly consist of drums, bass and guitars, invite the listeners on their own individual journey. The audience should be able to make their own associations and images in their heads and not be guided or influenced by a by a content or context. Compared to other postrock bands, Soonago’s music is more riff-oriented, dynamic and therefore covers a range from spherical sounds to brute harshness. In 2017 SOONAGO released their first album „Nephele“, followed in 2022 by „Fathom“. Soonago are a band without vocals, but not without a voice against the far right.

Lai Delle Nubi

Lai delle Nubi sind eine Instrumental-Postrock-Band aus Rom, die 2015 gegründet wurde. Sie veröffentlichten „Tuēri“ (2019), „Dione“ (2020) und „Surfaces“ (2023). Derzeit arbeiten sie an ihrem vierten Album. 4NDREAS.Postrock über „Surfaces“: Lai delle Nubi befördern eine Ansammlung großer Postrock-Landschaften und -Melodien ans Licht. Gitarrenklänge vielfältiger Art zum Genießen werden bisweilen durch Klavier- oder elektronische Sounds bereichert. Der eingangs leicht doomige Touch trübt die vorherrschende positive Stimmung keineswegs. Ein großartiges Album gespickt mit ausschließlich Highlights.

Lai delle Nubi are an instrumental postrock band from Rome, formed in 2015. Lai delle Nubi released „Tuēri“ (2019), „Dione“ (2020), and „Surfaces“ (2023). They are currently working on their fourth album. 4NDREAS.Postrock on „Surfaces“: Lai delle Nubi bring to light a collection of sweeping postrock landscapes and melodies. A diverse array of guitar sounds to savour is occasionally enriched by piano or electronic elements. The slightly doom-laden touch at the outset in no way detracts from the prevailing positive mood. A magnificent album packed with nothing but highlights.

Civil Service

Civil Service sind eine Postrock-Band aus Manchester, Großbritannien. In den letzten zehn Jahren haben sie einen einzigartigen, experimentellen Ansatz entwickelt, um ihren ganz eigenen Stil instrumentaler Musik zu kreieren. Geprägt von einem energiegeladenen Auftrittsstil, funkelnden Gitarrenklängen, vielschichtigen Hall-Effekten und eindringlichen Sprechpassagen – Civil Service streben danach, ein Werk zu schaffen, das Kontraste erforscht: Licht und Dunkelheit, Leben und Tod – sowie einige der faszinierendsten Orte, Menschen und Probleme unserer Zeit.

Civil Service are a postrock band from Manchester, UK. They have spent 10 years developing a unique, experimental approach to creating their own brand of instrumental music. Typified by an energetic performance style, twinkling guitars, layered reverb and poignant spoken word parts – Civil Service seek to create a catalogue that explores contrasts; Light & Dark, Life & Death – and some of the most compelling places, people and problems of our times.

MoYan

Foto: neoprog.eu

MoYan – „der, der nicht spricht“. Durch ihre klanglichen Experimente präsentiert die Straßburger Band eine Musik, deren reichhaltige und komplexe Stücke jeder nach seiner eigenen Vorstellungskraft und seinen Empfindungen erkunden kann. Ein roher Ansatz des Postrock, der von der Suche nach hypnotischen Klangtexturen ausgeht und den Zuhörer auf beruhigende, raue und oft nebulöse Pfade entführt, auf denen man sich gerne verliert.

MoYan – „The one who doesn’t speak“. Through their sound experimentations, the Strasbourg band delivers a music whose rich and complex pieces can be explored by everyone according to their imagination and sensations. A raw approach to postrock, starting from the search for hypnotic sound textures and taking the listener on soothing, rugged and often nebulous paths in which it is pleasant to get lost.

One Last Moment

Foto: Raquel Antigua Silverio

Die Musik von One Last Moment lebt von den Details, den Klangtexturen, den Spannungen und den stimmungsvollen Pausen. Das neue Projekt von Maxime Picquart (Gitarre) und Laurent Boile (Schlagzeug), das nach der Auflösung von Goodbye Meteor ins Leben gerufen wurde, setzt die Suche nach einem Postrock fort, der schwebt, entflammt und einen mitreißt. Die Gitarren gleiten von einem Flüstern zu einem Klangausbruch, während das Schlagzeug den Raum mit organischer Präzision formt. One Last Moment erschafft Klangwelten zwischen Licht und Schatten, die sich in Fragmenten offenbaren und diejenigen in ihren Bann ziehen, die sich ihnen hingeben.

The music of One Last Moment is built on the details, the textures, the tensions and the evocative silences. Formed following the break-up of Goodbye Meteor, the new project by Maxime Picquart (guitar) and Laurent Boile (drums) continues the same quest for a postrock that floats, ignites and sweeps you away. The guitars glide from a whisper to a burst of sound, whilst the drums sculpt the space with organic precision. One Last Moment crafts soundscapes between shadow and light, revealing themselves in fragments and captivating those who surrender to them.

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